„7. KlimaFreitag“, der nicht stattfand 🌧😭💦

Unser 7. Klimafreitag am 10.09.2021 fiel ins Wasser. Es schüttete nur so in Kleinmachnow und wir beschlossen eine halbe Stunde vorher, alles abzusagen. Wie schade, die Musik war vorbereitet und unser Sketch zur Wahlentscheidung war so gut!
Die erste Idee: Am Freitag danach nachholen! Aber da war Olaf Scholz schneller und hatte den Rathausmarkt schon gebucht für seinen Wahlkampf. Und der nächste Freitag war dann der 24.9., der Tag des weltweiten Klimastreiks. Da wollten wir uns nicht verzetteln mit einer kleinen Aktion in Kleinmachnow, wenn alle in Berlin und Potsdam sind.
Also müsst ihr bis zum 8. Oktober warten, dann gibt es den nächsten Klimafreitag um 17.00 wie immer auf dem Rathausmarkt.

Der 6. KlimaFreitag #Klima…WahlenGehenUnsAlleAn am 13. August 2021 … ein Theaterstück. „Klimakrise: Hilfe, was soll ich nur wählen?“

Am 13.8.2021 war unser 6. Klimafreitag, diesmal zum Thema Bundestagswahlen, die ja am 26.09.2021 stattfinden. Dazu gab es von Kleinmachnow4Future ein Theaterstück: „Klimakrise – Hilfe, was soll ich nur wählen?“

Eröffnung des KlimaFreitags

Familie Bomme, Opa, Mama und KleinLeo, nahmen an einer QuizShow teil, denn sie wollten am Ende den Preis von 100.000 Euro gewinnen. Dazu mussten sie gut über die Parteiprogramme der einzelnen Parteien informiert sein, denn dazu gab es Fragen. Anfangs wurde das Thema der Fragen durch einen Zufallsgenerator ausgewählt. Und … wer hätte das gedacht? … KLIMA war das Thema des Tages und damit des Quiz`! So kam in Form eines Familienquiz die unterschiedlichen Ideen der Parteien zum Klimathema zur Sprache. Es ging für Familie Bomme um 100.000 Euro und leider scheiterte sie schließlich ganz am Ende… aus war´s mit dem Preis. Aber die Zuschauer bekamen eine Idee und wurden ermuntert, sich zu informieren.

Um es kurz zusammenzufassen: Die Klimavorschläge der großen Parteien kamen nicht gut dabei weg, denn an die Vorgabe 2045 klimaneutral zu sein, wollen sich zwar alle Parteien halten, aber wie genau sie da hinkommen wollen, bleibt unklar. Am konkretesten die Idee der Grünen: 1,5 Millionen Solardächer zu errichten. Natürlich konnten die Positionen nur unvollständig vorgestellt werden, aber Vollständigkeit war auch nicht der Sinn. Viel eher: nachdenken, selbst überprüfen, mit anderen ins Gespräch kommen darüber.

Am Ende vom KlimaFreitag noch ein bewegender Moment: Connys PoetrySlam über Mut zum aktiv werden.

Conny trägt ihren PoetrySlam vor.

Dieser Klimafreitag war also eher künstlerisch mit Theater und Poesie. Wir probieren aus, womit wir das Klimathema in Kleinmachnow verbreiten. Mal sehen, was im September passiert…

Auf jeden Fall die Message am Ende: Wählen gehen!

Bis zum nächsten KlimaFreitag!!!

#WissenschaftFürsKlima

5.KlimaFreitag von Kleinmachnow4Future am 11. Juni 2021

Beim 5. Klimafreitag ging es um das Thema „WissenschaftFürsKlima“ und wir hatten wieder verschiedene Redner und eine Rednerin eingeladen. Zuerst stellte sich Herr Moon vor, ab 1.7.21 ist er der Klimabeauftragte von Kleinmachnow – endlich gibt es jemand in der Verwaltung, den wir direkt ansprechen können, wenn es um das Klima geht. Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit gibt es für uns schon allein deshalb, weil er sich für den Klimafreitag Zeit genommen hat und auch nach seinem Beitrag für Gespräche noch dablieb.

Gregor Hagedorn von den Scientists4future übernahm dann das Mikro, ein wirklicher Profi im Umgang mit Vorträgen und sehr gut im Thema drin. Wer von seinen Ausführungen etwas nachlesen will, dem seien die 16 Punkte der Scientists4Future auf ihrer Website empfohlen.

Danach übernahm Caroline von Bechtolsheim von den Lawyers4Future die Rolle der Rednerin und stellte das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimagesetz noch einmal genauer vor. Als Wichtigstes betonte sie den revolutionären Charakter dieses Urteils, das erstmals den Freiheitsbegriff an die Generationengerechtigkeit gekoppelt hat. Durch dieses Urteil ist die Klimafrage mit dem wichtigen Grundgesetzartikel 20a (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) durch das höchste Gericht in Deutschland verbunden worden.

Dann kam Gianni Matheja von der Grünen Jugend Brandenburg mit seiner ersten Rede in der Öffentlichkeit. Sein Trick: Er versetzte sich in die Rolle eines Klimaleugners und überlegte, wie er am geschicktesten alle Initiativen gegen den Klimawandel verhindern könnte. Und kam zu dem Schluss, dass das am besten geschieht, wenn man sich tarnt und so tut, als ob man etwas für das Klima tun wollte. Dazu entwirft man dann Pläne, die erst um das Jahr 2050 wirksam werden und schiebt das notwendige Handeln gegen die Klimakrise damit auf die lange Bank. Also genau das, was die Bundesregierung lange Zeit gemacht hat. Es liegt an uns, für eine schnelle Klimawende einzutreten und das in der Öffentlichkeit immer wieder einzufordern.

Zum Schluss trat Eik ans Mikro und schmetterte einen neuen Klimasong über den Rathausmarkt:

„Keiner will zuuuhörn!“ Und das Publikum musste mitsingen: „Oh no, das kann doch gar nicht sein!“ Und Eik am Ende des Songs: „Fangt mit Klimaschutz jetzt richtig an!“

Und das Publikum musste wieder antworten: „Oh ja, das muss jetzt endlich sein!“

Ein gelungener Klimafreitag, der nach seinem Ende noch gar nicht zu Ende war, es gab wieder viele Gespräche und Ideen für das nächste Mal.

Im Juli ist Sommerpause mit dem KlimaFreitag! Als nächsten Termin kündigen wir den 13. August 2021 wieder um 17.00 an. Dann geht es um die Wahl, die eine Klimawahl ist. Was sagen die Parteien dazu, wie man mit dem Klimawandel umgehen muss?

Bis dahin allen einen schönen Sommer ☀️!

Der 4. KlimaFreitag zum #Klimaurteil-Bundesverfassungsgericht am 14.05.21

Bei unserem 4. Klimafreitag ging es um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz. Ende April hatte es ein Urteil gegeben, das wirklich eine Ohrfeige für die Bundesregierung aus CDU und SPD bedeutete: Das Klimaschutzgesetz von 2019 ist in Teilen verfassungswidrig!

Der zentrale Satz im Klimaurteil: „(Es) darf nicht einer Generation zugestanden werden, unter vergleichsweise milder Reduktionslast große Teile des CO 2-Budgets zu verbrauchen, wenn damit zugleich den nachfolgenden Generationen eine radikale Reduktionslast überlassen und deren Leben umfassenden Freiheitseinbußen ausgesetzt würde.“

Was bedeutet das genau? Der Kampf gegen den Klimawandel darf nicht zum großen Teil den jüngeren Generationen überlassen werden, weil diese Last deren Freiheiten zu stark einschränkt. Stattdessen muss jetzt mehr und langfristig viel mehr für den Klimaschutz getan werden.

Dazu hatten wir verschiedene Redner eingeladen – Bernhard Steinberger von den Scientists4Future zum Thema „Das 1,5°-Ziel ist machbar!“, Gregor Gärtner vom Podcast „Voll klimatisiert“, Vincent Suchardt von der Grünen Jugend Brandenburg, Julian Affeldt von der Lokalen Agenda Kleinmachnow und last but not least Anna Emmendörfer, die jüngste Bundestagskandidatin auf der Landesliste der Grünen in Brandenburg. Und dank Anna kam ein Kamerateam der ARD mit – und so kam es, dass Kleinmachnow4fFuture zum ersten Mal im Fernsehen auftauchte. Erst im Mittagsmagazin, dann auch noch in den Tagesthemen – kurz, aber immerhin!

Musik gabe es auch wieder. Eine Hymne zum Bundesverfassungsgerichtsurteil! Axel und Eik trugen sie vor und animierten alle, mitzusingen.

Auch die Kleinen kamen nicht zu kurz… sie konnten sich mit bunter Kreide austoben. Und Anke Kunkel stellte allen den Leuchtturm vor.

Das war nun das erste Mal, dass wir mit Reden in die Öffentlichkeit gingen und der Erfolg mit über 40 Zuhörer*innen gibt uns Recht. Viele Kleinmachnower*innen waren von der Rede von Julian Affeldt beeindruckt, der sich schon lange mit der Lokalen Agenda 21 in Kleinmachnow für Klimaschutz einsetzt, allerdings leider bisher mit wenig Erfolg. Julian konnte berichten, wie lange schon die Verwaltung sich nicht an ihre eigenen Abmachungen hält: Kleinmachnow ist nämlich dem Klimabündnis beigetreten und das bedeutet regelmäßige Berichterstattung über Klimabilanzen und CO2-Einsparungen. Aber was ist passiert? Nichts! Der fällige Bericht des Bürgermeisters 2019 fiel einfach aus, wurde nicht mal erwähnt.

Man sieht, wie wichtig K4F– Kleinmachnow4Future – ist, wir haben noch so viel zu tun, um das Klimathema in die Öffentlichkeit zu bringen. Mal sehen, wann der Bürgermeister sich rührt!

3. Klimafreitag auf dem Rathausmarkt in Kleinmachnow am 9. April

Unser Thema: Klimawünsche! Wir hatten unseren „Leuchtturm“ dabei und darauf konnten die Kleinmachnower ihre Klimawünsche notieren. Wer es eilig hatte, sagte seine Idee im Vorbeigehen, wir haben sie dann aufgeschrieben.

Und es war wirklich ein großes Spektrum an Wünschen – von „billigeren Bustickets“ und „Stammbahn für alle“ über „weniger Fleischkonsum“ und „Massentierhaltung verbieten“, „weniger Lichtverschmutzung“ in der Nacht und „weniger Plastik“
bis hin zu „mehr Bäume“ und „dezentrale Energieversorgung fördern“.

Den Vogel abgeschossen hatte die Forderung, die klein neben „Inlandsflüge verbieten“ stand, nämlich „Kurzflüge nur für Bienen“!

Wir freuen uns schon aufs nächste Mal im Mai!

7. Globaler Klimastreik – Kleinmachnow war dabei

Am Freitag, den 19.3.2021 war weltweiter Klimastreik, überall auf der Welt, in Europa, in Deutschland und auch in Kleinmachnow! Insgesamt gab es tausende von Aktionen, um auf die Klimakrise hinzuweisen und das Klimathema – durch Corona zurückgedrängt – damit wieder stärker in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Was hat Kleinmachnow4Future gemacht?

Von 14.00 bis 17.00 waren wir auf dem Rathausmarkt. Wie eine Woche vorher angekündigt, wurde der Boden dort mit Wasserfarben bemalt, unser großer Kreis, den wir schon eine Woche vorher ausprobiert hatten.

„Erderwärmung stoppen – maximal 1,5* Grad – Pariser Klimaabkommen einhalten“ waren unsere Losungen.

Und eine Schuhaktion! Coronabedingt wollten wir keine Versammlung abhalten und hatten deswegen aufgefordert, stattdessen auf dem Rathausmarkt Schuhe abzustellen. Und die Schuhe kamen, wir zählten fast 80 Paare. Sie wurden dann nach zwei Stunden wieder abgeholt – bis auf zwei Paare!

Das Malen hat Spaß gemacht, wir hatten fleißige Helfer, haben unsere Flyer verteilt und sind mit vielen ins Gespräch gekommen.

Unser Klimafreitag ist jetzt richtig in Gang gekommen,

Kleinmachnow4future – we hope to rock you!

Erster Klimafreitag als Mahnwache für Klimagerechtigkeit!

Heute fand unser erster Klimafreitag in Form einer Mahnwache für das Klima statt. Wir haben einen Klimakreis auf den Rathausmarkt gemalt, um für den 7. Globalen Klimastreik am nächsten Freitag zu werben. Geplant haben wir einen coronakonformen Streik.
Die heutige Mahnwache hat riesig Spaß gemacht und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Einige von uns haben den Klimakreis mit der Werbung für den Globalen Streik gemalt, andere verteilten Flyer und wir alle hatten konstruktive, sehr interessante Gespräche. Jetzt freuen wir uns auf nächsten Freitag.
Dieser 7. Globale Klimastreik findet auf dem Rathausmarkt am Freitag, den 19.03.2021 um 15.00 Uhr statt, indem wir coronakonform ein Zeichen setzen.
Bringt Schuhe hierher und holt sie nach ca. zwei Stunden wieder ab!
So streiken Eure Schuhe in Eurem Namen CORONAKONFORM für Klimagerechtigkeit!

Ankündigung der Mahnwache am 12.03.21 auf dem Rathausmarkt

Hier haben wir die wasserlösliche Kreidefarbe getestet

Der Klimawandel ist in vollem Gange, auch wenn Corona uns das manchmal vergessen lässt. Daher wollen wir ein Zeichen setzen und veranstalten unsere erste Mahnwache am Freitag, den 12. März um 17 Uhr auf dem Rathausmarkt in Kleinmachnow. Dabei halten wir alle Corona-Schutzmaßnahmen ein (Masken und Abstand).

Kommt vorbei und sprecht uns an!